Mit Singles auf Partnersuche (rbb,)

Berlin ist die Hauptstadt der Singles und in Brandenburg leben auch immer mehr Menschen allein. Während manche mit ihrem Leben zufrieden sind, suchen andere einen Partner.

Mit ihrer Partnervermittlung “Liebe im Takt” setzt Simone Klebe auf eine ausführliche Beratung, auf persönliche Tipps und differenzierte Partnerprofile. Das ausführliche, persönliche Gespräch, das Vertrauen aufbaut, ist die Voraussetzung dafür, dass sie mehr oder weniger geeignete Partnervorschläge machen kann. Viele ihrer Kunden haben festgestellt, dass man einen Partner, der ernsthaft an einer Beziehung interessiert ist, nicht unbedingt im Nachtleben findet. Ihre Agentur gibt es mittlerweile seit 15 Jahren, sie unterhält weitere Büros in Dresden und Cottbus.

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Interview mit Simone Klebe im der Fritz, Landmagazin für Kultur und Lebensart (02/2014)

“Die wollen nicht bespaßt werden, sondern eine Partnerschaft”
Seit über 20 Jahren ist Simone Klebe Partnervermittlerin. Ihre Agentur Liebe im Takt bringt Singles in Berlin, Brandenburg und Sachsen zusammen – ganz real, ohne Internet. Warum das manchmal schwierig ist, erklärt sie im Interview mit Isabel Herwig. zum Magazin

Sind Frühlingsgefühle nur eine Einbildung all zu romantischer Gemüter? (aus Sächsischer Zeitung, vom 27.05.2010)

Interview mit Simone Klebe

Gar nicht! Im Frühling gibt es wieder mehr Sonnenlicht, das regt die Vitamin D-Bildung im Körper an und stärkt die Lebensgeister. Die Menschen zeigen wieder mehr Haut, fühlen sich selbst anziehender und angezogen von anderen, werden kontaktfreudiger.

Apropos Kontakt – wie gelingt beim Flirt denn die erste Kontaktaufnahme am besten?

Man hält sich in der Nähe des Menschen, den man gern kennen lernen möchte auf, am besten im Abstand von etwa eineinhalb Metern. Dabei sollte man sich seitlich stellen, nicht frontal und erst gar nicht mit dem Rücken zu ihm oder ihr. Schon kann man den ersten Blickkontakt wagen, ein Lächeln, das signalisiert: Ich möchte mit dir ins Gespräch kommen. Ein Hingucker im Outfit ist hilfreich, eine schicke Sonnenbrillen oder ein tolles Tuch.

Und wer sollte den ersten Schritt zur Plauderei wagen?

Ich bin der Meinung, eine Frau sollte sich erobern lassen, selbst wenn die Initiative von ihr ausgeht. Salopp gesagt spult sie das Anti-Schlampen-Programm ab. Das heißt: Ich bin nicht von jedem zu haben. Sie zögert also und testet ihr Gegenüber ein wenig.

Nein bedeutet ja und ja nein? Woher soll der Mann wissen, wie sie verstanden sein will?

Das findet er schnell heraus. Ein Flirt funktioniert wie ein gutes Schachspiel, Zug um Zug. Auf den ersten Kontakt folgt ein zweites, verabredetes Treffen, die Phase der Vertrauensbildung und dann die Verführung. Wer sich daran hält, ist auf der sicheren Seite. Bei allem ist Sensibilität gefragt, mit der Tür ins Haus zu fallen, kommt selten gut an.

Auf welche Weise wirkt man denn sympathisch?

Wer höflich, liebenswert, ehrlich und charmant erscheint, hat die besten Chancen auf den nächsten Schritt. Vor allem aber sollte man mit sich im Reinen sein, sich selbst mögen, das strahlt man auch aus.

Was sind die schlimmsten Fallstricke beim Kennenlernen?

Wer einen Flirt versucht, sollte sich einen netten, unverfänglichen ersten Satz zurecht legen. Dumme Sprüche sind tödlich, sexuelle Anspielungen kann ich ebenso wenig empfehlen. Trifft man sich später wieder, dann nicht gleich über Geldsorgen oder heikle politische Fragen reden. Man sollte über niemanden schlecht sprechen. Keine Angeberei a la mein Haus, mein Boot, mein Auto, kein Zutexten.

Interview: Nadja Laske